Das neue Programm Frühjahr/Sommer 2018 ist da!

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Willkommen beim NABU Biberach

Mach mit!
Mach mit!

 

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.

Erfahren Sie mehr über uns, oder machen sie mit!

Sterben die Schwalben wirklich aus? Der NABU Biberach bittet um ihre Mithilfe

Noch kennt sie jeder, die Flugkünstler, die das Ende des Winters verkünden, wenn sie ab Ende April aus ihren Winterquartieren in Afrika zurückkehren. Schwalben gehörten früher als gern gesehener Untermieter zum Inventar jedes guten Hauses, galten als Glücksbringer, Wetterboten und eifrige Insektenvertilger. Doch inzwischen sind sie trotz ihrer Anpassung an den Menschen zu Sorgenkindern des Naturschutzes geworden. In Baden-Württemberg ist der Bestand der Mehlschwalbe innerhalb von 25 Jahren um über 20 % zurückgegangen, so dass die Art nun auf der Vorwarnliste der Roten Liste steht. Bei der Rauchschwalbe ist die Situation noch gravierender: Durch eine Abnahme von über 50 % gilt sie nun als gefährdete Vogelart. Verantwortlich für die Rückgänge sind ein zunehmender Mangel an Nistplätzen oder die Zerstörung vorhandener Nester, das Fehlen von Lehm als Nistmaterial sowie Nahrungsmangel infolge des Insektensterbens. Gibt es schon bald keine Schwalben mehr bei uns?

 

Um die Situation der Schwalben im Raum Biberach einschätzen zu können, bittet der NABU um Ihre Mithilfe. Melden Sie uns die Anzahl besetzter Schwalbennester an / in Ihren Gebäuden. Die Unterscheidung der beiden Arten ist ganz einfach: Mehlschwalbennester befinden sich außen an Gebäuden, meist unter einem Dachvorspung. Rauchschwalben brüten im Inneren von Ställen, Scheunen oder auch mal unter einem Carport.

 

Bitte melden Sie uns bis zum 1. Juli die Anzahl der in diesem Jahr besetzten Nester der Rauch- und Mehlschwalbe (bitte nach Art getrennt) sowie den Ort der Beobachtung und Ihre Kontaktdaten (mit E-Mail oder Telefonnummer). Sie können die Daten per E-Mail an info@nabu-bc.de oder schriftlich an Martin Rösler, Sonnenweg 2, 88441 Mittelbiberach, melden.

 

Unter allen Teilnehmern verlost der NABU künstliche Nisthilfen für Mehlschwalben sowie andere attraktive Preise. Auf Wunsch erhalten Sie kostenlos die NABU-Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“ zur Anbringung an Ihrem Gebäude mit Schwalbennestern.

 

Ihre Kontaktdaten behandeln wir natürlich vertraulich, email Adressen werden nicht gespeichert. Der NABU Biberach dankt Ihnen ganz herzlich für Ihre Mithilfe!


22. Juni Zu Besuch im Biber-Revier

Foto: NABU / Vera Schloßbauer
Foto: NABU / Vera Schloßbauer

Zeit: Freitag, 22. Juni 19 Uhr

Ort: Wolfentalstr. 51, Biberach ( Gartenmarkt Guter-Gaupp)

Dauer: ca. 2-3 Stunden

Leitung: Franz Spannenkrebs

 

Unter der Leitung des Biber-Spezialisten Franz Spannenkrebs begeben wir uns ins Wolfental auf der Suche nach Biberspuren. Benagte Bäume, Dämme und sogar eine Biberburg gibt es zu entdecken. Dabei wird wissenswertes über die Biologie und Lebensweise unseres größten heimischen Nagetiers berichtet. Anschließend werden Fahrgemeinschaften zum Rissegger Baggersee gebildet, wo die Chance besteht, Biber zu beobachten.

15. Juni: Naturentdecker- Wunderbare Welt der Wildkräuter

Foto: N. Jüngling / NABU Biberach
Foto: N. Jüngling / NABU Biberach

 Sie werden meist kaum wahrgenommen, dabei verbergen sich hinter vielen Wildkräutern am Wegesrand wahre Delikatessen und alte Heilmittel. Sie duften nach Knoblauch oder schmecken nach Erbsen. Sie helfen gegen Husten und heilen Wunden. Ihr wollt einmal Brennnesselspaghetti probieren und wissen, welche Pflanze Mückenstiche lindert? Dann kommt zur nächsten NABU Naturentdecker-Veranstaltung am Freitag, 15. Juni. Wir stellen eine Wundsalbe aus Wildkräutern her und bereiten kleine Speisen aus Wildkräutern an der Feuerschale zu, die dann natürlich gleich verspeist werden können.

 

 

Juni: Radtour zum zum Wilden Ried

Wollgras
Foto: NABU / Michael Rau



Südlich vom Federsee liegt versteckt zwischen Feldern und Wald das Wilde Ried, ein Moorgebiet, in dem der NABU seit vielen Jahren Pflegemaßnahmen durchführt. Der Erfolg kann sich sehen lassen: fast verschwundene Tier- und Pflanzenarten haben wieder einen Lebensraum gefunden.

Alle Teilnehmer waren begeistert von diesem kleinen Natur-Kleinod. Ein Dammweg, dessen Vegetation sich total von der Umgebung unterscheidet, ein Teich mit Froschgequake und unzähligen Libellen, fleischfressender Sonnentau, blühendes Mikro-Gehölz,Moosbeere, Brennnesseln mit Raupen vom Tagpfauenauge, viele Heuschreicken in allen Altersstadien...es gab unheimlich viel zu entdecken.

10.-13. Mai "Stunde der Gartenvögel"

Foto: Rita Priemer
Foto: Rita Priemer

Vögel in der Nähe beobachten, an einer bundesweiten Aktion teilnehmen und dabei tolle Preise gewinnen – all das vereint die „Stunde der Gartenvögel“, die 2018 bereits zum 14. Mal stattfindet. Jedes Jahr am zweiten Maiwochenende sind alle Naturfreunde aufgerufen, Vögel zu notieren und zu melden. Dieses Mal ist es wegen des Feiertags Christi Himmelfahrt ein besonders langes Wochenende von Donnerstag bis Sonntag. Unser Motto 2018: Von Vatertag bis Muttertag Vögel zählen!

Aktion


Mai 2018: NABU Naturentdecker – Mit Spiel und Spaß durchs Vogeljahr

Amselküken im Nest
Foto: NABU / Sabine Teufl

 

 

Dieses mal dreht sich bei den NABU Naturentdeckern alles um das Thema Vögel: Wie heißen unsere häufigsten Arten? Warum singen die Vogelmännchen so schön und was passiert im Laufe eines Vogellebens? Spielerisch probieren wir aus, wie Vogeleltern ihre Jungen füttern und erkunden, warum der Specht beim Trommeln keine Kopfschmerzen bekommt. Zwischendrin machen wir einen Spaziergang durch den Burrenwald, lauschen den Vogelstimmen und versuchen ein paar Vögel zu entdecken.

 

Mai 2018 "Streuobstwiesenfest"

Foto: NABU / Eric Neuling
Foto: NABU / Eric Neuling

Auch dieses Jahr findet wieder eine gemeinsame Veranstaltung der Biberacher Fachwarte, dem BUND und dem NABU statt.

Die Besucher erwartet ein buntes Programm: Führungen, Infostände, Kinderprogramm, ein Sensenprofi, Streichelziegen und Kaffee und Kuchen.

Mai 2018 "Bird and Breakfast"

 

Knapp dreißig begeisterte Vogelbeobachter trafen sich am frühen Sonntagmorgen am Gasthaus Burren. Auf einem gemütlichen Spaziergang  durch die Natur unterhielt Martin Rösler  vom NABU Biberach die Teilnehmer mit Interessanten Informationen nicht nur zur Vogelwelt. Das morgendliche Vogelstimmen-Konzert war trotz (oder vielleicht auch wegen?) des schönen Wetters eher spärlich aber es waren doch genügend interessante Stimmakrobaten zu hören.  Eine wunderbare Einstimmung auf die „Stunde der Gartenvögel“ am 11.-13. Mai klang bei einem reichhaltigen und leckeren Frühstück im Gasthaus Burren aus.

 

April 2018 "Was fliegt denn da?"

Foto: NABU / Georg Dorff
Foto: NABU / Georg Dorff

Was fliegt denn da?

Zeit: Sonntag, 22. April 7 Uhr

Dauer: ca. 2-3 Stunden

Ort: Schießstand der Schützengilde Biberach, Hohfeldweg in Biberach

Leitung: Rainer Kühnle

Vogelkundliche Exkursion mit einer einführung in die Vogelbestimmung.

 

April 2018 Naturentdecker: "Lurche - Leben zwischen Wasser und Land "

Foto: NABU / N. Jüngling "Erdkröte"
Foto: NABU / N. Jüngling "Erdkröte"

 

 

Naturforscher zwischen 6 und 10 Jahren können bei den Naturentdeckern eintauchen in die Welt der Frösche, Kröten, Molche und Salamander. Worin unterscheiden sie sich und wie leben sie? Warum haben Kröten so viele Warzen, und wohin wandern sie eigentlich? Spielerisch wollen wir uns der spannenden Welt der Amphibien widmen. Anschließend begeben wir uns auf Entdeckertour am Stadtfriedhofsweiher. Kinder bitte mit wetterfester Kleidung ausstatten.

 

April 2018  "Bird and Breakfast" in Eberhardzell

Foto: Benno Flume "Kleiber beim Frühstück"
Foto: Benno Flume "Kleiber beim Frühstück"

35 Teilnehmer von nah und fern erlebten unt er der fachkundigen Führung von Martin Rösler vom NABU Biberach auf diesem Spaziergang das morgendliche Vogelstimmenkonzert und lernten  etliche einheimischen Vögel am Gesang zu erkennen. Anschließend gab es ein gemütliches frühstück für alle Frühaufsteher.

April 2018  Dialogforum "Erneuerbare Energien und Naturschutz"

Foto: NABU/Eric Neuling
Foto: NABU/Eric Neuling

Anfang des Jahres hat Netze BW den Netzausbauplan 2018 für das 110kV-Netz in Baden-Württemberg veröffentlicht. Im Südosten des Landes , also auch in unserer Region, sind einige neue Netzausbauvorhaben geplant. Die Beteiligung von Öffentlichkeit und Verbänden ist  hierbei wichtig. Das Dialogforum Erneuerbare Energien und Naturschutz des NABU Baden-Württemberg bietet gemeinsam mit Netze BW und dem RP Tübingen ein Seminar für Interessierte.

Welche Netzausbauvorhaben sieht der neue Netzausbauplan vor?
• Wie laufen die Genehmigungsverfahren?
• Wann, wo und wie gibt es Beteiligungsmöglichkeiten am Verfahren?
• Welche Konflikte mit dem Naturschutz können beim Netzausbau auftreten und welche Möglichkeiten gibt es, diese zu reduzieren?

April 2018 Ohne Moos nix los

Foto: NABU /Michael Zartner
Foto: NABU /Michael Zartner

Moose werden ihrer ökologischen Bedeutung meist unterschätzt. 12 Teilnehmer suchten und bestimmten gemeinsam mit Martin Rösler vom NABU Biberach verschiedene Moosarten. Die wunderschöne Moospolsterdie eigentlich vielerorts im Burrenwald den Waldboden und die Baumstämme überziehen mussten aber aufgrund der längeren Trockenphase erst einmal durch ansprühen in einen bestimmungswürdigen Zustand gebracht werden.

Die ältesten Landpflanzen unserer Erde sehen so gar nicht wie typische Pflanzen aus, besitzen weder Wurzeln noch Blüten und sind vielleicht gerade deshalb perfekte Überlebenskünstler. Und sie haben eine enorme ökologische Bedeutung im Wald. Sie sind wertvolle Feuchtigkeitsspeicher und bieten all jenen Tieren Schutz, die mit der Zersetzung im Wald beschäftigt sind.

Im Anschluß an die Führung klang der Abend für die Teilnehmer gemütlich im Gasthaus Burren aus.

März 2018

Wasservogelexkursion

 
Geplantes Ziel ist der Plessenteich bei Neu Ulm, alternativ der Rohrsee. Wir werden mit Fahrgemeinschaften am Landratsamt starten.
Hinweis: der Witterung entsprechende Kleidung, Vesper und (wenn möglich) Fernglas oder Spektiv mitnehmen.

März 2018 Jahreshauptversammlung

Ehrung für 20/30/40 Jahre NABU Mitgliedschaft
Ehrung für 20/30/40 Jahre NABU Mitgliedschaft

 

Tolles Team für den Naturschutz in der Region

 „Wir sind ein Team. Ein tolles Team“ - so eröffnete Martin Rösler die diesjährige Jahreshaupt-versammlung des NABU und lobte damit das große Engagement der Aktiven des Vereins. „Doch wir können unsere Arbeit auch deshalb so erfolgreich machen, weil uns viele Naturbegeisterte mit ihrem Mitgliedsbeitrag unterstützen“. Über 1000 Mitglieder hat die lokale Ortsgruppe des Naturschutzbundes. Viele davon halten dem Verein schon mehrere Jahrzehnte die Treue. Dies nahm der Vorstand zum Anlass, diejenigen Mitglieder, die in diesem Jahr 20, 30 oder 40-jährige Vereinszugehörigkeit haben, mit einer Ehrennadel und Urkunde auszuzeichnen.

Programm für Kinder künftig an jedem dritten Wochenende

Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein abwechslungsreiches Angebot rund um die heimische Natur. Neben bewährten Veranstaltungen gibt es wieder eine Radtour, eine Biberführung, und eine Exkursion zum Thema Moose. Das druckfrische neue Programm liegt ab sofort an verschiedenen Stellen in Biberach und Warthausen aus oder kann oben auf dieser Seite herungergeladen werden. Insbesondere das Angebot für Kinder soll künftig verstärkt werden. Ab April gibt es immer am dritten kompletten Wochenende des Monats ein Naturerlebnisprogramm für Naturentdecker zwischen 6 und 10 Jahren. Start ist am Samstag, 21. April. Informationen gibt es bei nicole.juengling@nabu-bc.de.

 

Aktionsplan zum Stopp des Insektensterbens

 Ein reich bebilderter Vortrag erläuterte die Lebensweise des Stars, Vogel des Jahres 2018. Die Bestände des Stars gehen seit vielen Jahren stark zurück. Damit steht die Vogelart stellvertretend für den schleichenden Rückgang der sog. „Allerweltsvögel“ in unserer Landschaft. In der abschließenden Diskussionsrunde zeigte sich, dass die Themen Insektensterben und Rückgang der Vielfalt in der Natur die Menschen sehr beschäftigen. Zum Thema Insektensterben wurde auf lokaler Ebene kürzlich ein Aktionsbündnis mit anderen Verbänden geschlossen und einen Aktionsplan ausgearbeitet. Sabine Brandt, Leiterin der Regionalgeschäftsstelle Allgäu-Dona-Oberschwaben, erläuterte dieses.

Februar: "Äthiopien - Land der Vielfalt" Multivisisonsschau

Foto: Christian Sefrin
Foto: Christian Sefrin

 

Der Geograf, Fotograf und Reiseleiter Christian Sefrin arbeitet regelmäßig in Äthiopien und dokumentierte dabei auch das NABU-Projekt in Kafa. Aus seiner Arbeit ist eine Multivisionsshow aus Bildern, Musik und Text entstanden. Der NABU Biberach freut sich, Christian Sefrin mit seinem Vortrag präsentieren zu können.

Janaur 2017 Naturentdecker "Auf Spurensuche im Burrenwald"

Foto: NABU / H. May
Foto: NABU / H. May

 

Wer hat hier gegessen, wer hat hier gesessen? Wer ist hier gegangen, wer wollte die Mäuse fangen?

Gemeinsam mit Nicole Jüngling und Andreas Gottschalk konnten Kinder zwischen 6 und 10 Jahren entdecken, welche Spuren die Tiere im winterlichen Burrenwald hinterlassen. Mit viel Begeisterung waren alle dabei. 

Der NABU Biberach wird nun in diesem Jahr aufgrund der großen Nachfrage regelmäßig Programmpunkte für Kinder und Familien anbieten. Haben Sie Lust aktiv mit zu machen? Sind Sie kreativ und arbeiten gerne mit Kindern? Zu den einzelnen Terminen würden wir uns über weitere Unterstützung freuen. Melden Sie sich einfach bei nicole.junegling@nabu-bc.de oder unter info@nabu-bc.de

Januar 2017 Filmvorführung "Deutschlands wilde Vögel"

© www.deutschlands-wilde-voegel.de
© www.deutschlands-wilde-voegel.de

 

Hans-Jürgen Zimmermann reiste für seinen Film monatelang durch Deutschland, von den Alpen bis zur Nord- und Ostsee. Dabei gelangen ihm faszinierende Aufnahmen, die jeden Naturliebhaber und Vogelfreund begeistern werden.

Ganz bewußt hat er auf filmische Effekte, Computer-animationen und sonstige Filmtricks verzichtet.

Natur erleben - pur - steht im Vordergrund.
Der Film zeigt echte Wildlife-Szenen, reale Filmaufnahmen von freilebenden Vögeln in Deutschland, die nicht mit handzahmen Tieren in Gehegen gedreht wurden.  Ganz nach dem Motto: Meistens ist das Einfache das Echte.

Ca. vierzig Interessierte besuchten unsere Filmvorführung in Ummendorf. Und sogar ein storch ließ sich auf dem Kirchendach nieder um dabei zu sein.

Dezember "Gast im kalten Paradies"

Foto: Andreas Weith
Foto: Andreas Weith

 

Tonbildschau von Dr. Andreas Weith

Gast im kalten Paradies: von Spitzbergen zum 81. Breitengrad

Der Biologe Dr. Andreas Weith lässt alle Interessierten an seiner Reise in die Arktis teilhaben. Die ca. einstündige Tonbildschau verdeutlicht die unwiederbringliche Schönheit der Arktis. Themen werden unter anderem die Eiswelten, die umfangreiche Vogelwelt, die großen Säuger, die Tundra, sowie das Packeis sein.  Anhand von Bilddokumenten wird natürlich auch die große Gefährdung dieser Region thematisiert. „Die Gletscherschmelze und die Gefährdung der in der Arktis heimischen Tierarten ist mittlerweile für jeden unmittelbar sichtbar“ sagt Dr. Weith.

Anschließend laden wir Sie ein, mit Dr. Weith sowie den NABU-Mitgliedern, über das Thema Klimawandel zu diskutieren.

 

November "Einmal Waldforscher sein!"

Foto: NABU C. Kuchem
Foto: NABU C. Kuchem

Bei angenehmem Herbst-Wetter konnten die NABU Naturentdecker gemeinsam mit Joachim Bayer und Nicole Jüngling den Burrenwald entdecken und Wissenswertes über seine Bewohner erfahren. Wie sieht der Wald aus den Augen eines Mäusebussards aus, wie aus der Sicht einer Maus? Die Kinder schlüpften in die Rolle von Füchsen auf Mäusefang und von Wildschweinen auf Nahrungssuche, sammelten Schätze der Natur und konnten Geweihe von Hirsch und Reh hautnah erleben. Bei einem kleinen Abstecher "querfeldein" durch den Wald wurden staubende Pilze, kuschelweiche Moose und wundersame Baum-Gestalten entdeckt. Am Ende gabs noch Tee und Kekse zur Stärkung für die fleißigen Waldforscher. 

Oktober: Nistkasten-Reinigung

Foto: M. Klug
Foto: M. Klug

Jeder Helfer ist herzlich willkommen, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Zusammen mit lokalen Geocachern werden wir die Biberacher Nistkästen reinigen und kontrollieren.
Mit Leitern, zu Fuß und mit Kletterausrüstung geht es in den Ziegeldumpf und das Gelände unterhalb des Gigelbergs.
In Biberach hängen seit vielen Jahren etliche Nist-kästen und Fledermauskästen. Einige wurden als Ausgleichsmaßnahme bei Bauvorhaben aufgehängt, andere stammen von privaten, ehrenamtlichen und schulischen Aktivitäten der letzten Jahre bzw. Jahrzehnte. Etliche Kästen sind inzwischen in die Jahre gekommen und müssen ersetzt werden. Auch ist eine Reinigung der Nistkästen wichtig um die Ausbreitung von Krankheitserregern die die Jungvögel befallen könnten zu minimieren.

September: "NachtNatour"- Wanderung auf dem Biberacher Naturkundepfad

Foto: NABU / Nicole Bußmann
Foto: NABU / Nicole Bußmann

 

Treffpunkt: Bruno-Frey-Musikschule, Biberach

Den Biberacher Naturkundepfad mal nicht nach seinem Motto „Spazierensehen“ erleben, sondern mit anderen Sinnen im Dunkeln erleben. Welche Tiere kann man bei Nacht in Biberach entdecken?

Juli: Dialogforum Landwirtschaft

 

Am Montag, den 17. Juli lud der NABU  dazu ein den Bauernhof der Familie Wolf in Bernstadt bei einer Exkursion kennen zu lernen. Willkommen sind neben Aktiven aus den Bereichen Landwirtschaft und Naturschutz alle Menschen, die sich für diesen Themenkomplex interessieren. Die Exkursion auf die Äcker und Wiesen findet statt im Rahmen des landesweiten NABU-Projektes „Dialogforum Landwirtschaft und Naturschutz“ und wird eingerahmt von Kurzreferaten sowie einer offenen Diskussionsrunde. Es wird einen kleinen Imbiss geben. Der Eintritt ist frei.

Der Betrieb Wolf hält derzeit rund 40 Milchkühe und etwa 850 Schweine. Er hat 2017 den Förderpreis „Gemeinsam Boden gut machen“ erhalten, den der NABU mit Unterstützung der Alnatura Bio-Bauern-Initiative (ABBI) vergibt. Der Preis würdigt Höfe, die auf bio umstellen und dafür finanzielle Unterstützung benötigen.

Juni: FAJUKI Biberach

 

Aktionsstand gemeinsam mit der Familienteamerin der NABU Kreisgruppe. Dieser Tag für die ganze Familie findet rund um den Ratzengraben und auf dem Parkdeck der Tiefgarage Stadthalle statt. Die bunte Vielfalt lustiger und kreativer Möglichkeiten und spannender Aktionen macht das Attraktive dieser Stunden aus.

Bitte die Ankündigung in der Tagespresse beachten.

Mai: Warte bis es dunkel wird!

Sie wachen auf, wenn es dunkel wird und verschwinden noch bevor die ersten Sonnenstrahlen den Boden berühren. Doch wie ist es den  Tieren der Nacht möglich ein Leben ohne Licht zu führen?

Diesen Dingen wurde gemeinsam auf den Grund gegangen. Gemeinsam mit Nicole Jüngling und Sonia Müller vom NABU probierten die Teilnehmer selber aus, wie es ist, sich im Dunkeln zu orientieren. Welche Sinne helfen dabei? Mit Begeisterung und Spass ging es gemeinsam in den Burrenwald.  Der Waldkauz, Vogel des Jahres 2017, konnte gehört werden. Auch die Rufe der jungen Käuze ganz in der Nähe sorgten für einen gelungenen Abend im Burrenwald.

Mai 2017: Vogelstimmenexkursion ins Wolfental

NABU Stunde der Gartenvögel 2017 - Foto: Sebastian Hennigs
NABU Stunde der Gartenvögel 2017 - Foto: Sebastian Hennigs

 

Ca. 20 Frühaufsteher fanden sich am Muttertag im Wolfental ein, um anlässlich der Stunde der Gartenvögel an der Vogelstimmenexkursion teilzunehmen. Unter der Leitung von Rainer Kühnle lernten die Teilnehmer viel Vogelstimmen kennen. Sowohl Anfänger, als auch erfahrene Hobbyornithologen kamen auf ihre Kosten. Über 20 verschiedene Vogelarten wurden erhört und erspäht. Neben Amsel, Singdrossel und Star konnten auch verschieden Meisenarten, Girlitze und ein Schwarzmilan entdeckt werden. Die erfahreneren Teilnehmer entdeckten außerdem noch einen Baumläufer. Eine erste Auswertung der Stunde der Gartenvögel bestätigt unseren Eindruck, dass es in diesem Jahr besonders viele Stare gibt.  Noch bis Montag, 22. Mai können die Ergebnisse ihrer Beobachtungen hier an den NABU gemeldet werde. 

Mai 2017: Informationsveranstaltung SoLaWi: Mein Familienhuhn

Das Familienhuhn –Vortrag über Hühnerpatenschaft in der Solidarischen Landwirtschaft

 

 

Am 10. Mai stellte Siegbert Gerster vom Projekt Solidarische Landwirtschaft Bad Waldsee e.V. das Prinzip der „Solidarischen Landwirtschaft“ (SoLawi) vor. Bei einer solidarischen Landwirtschaft tragen mehrere private Verbraucher gemeinsam die Kosten eines landwirtschaftlichen Betriebs. Im Gegenzug erhalten sie dessen Ernteertrag. Von dem Konzept profitieren sowohl Landwirte als auch Verbraucher. Lebensmittel werden nicht mehr über einen globalen Markt vertrieben, sondern fließen in einen regionalen Wirtschaftskreislauf. Dadurch wird eine vielfältige und bäuerliche Landwirtschaft in unserer Region gefördert und erhalten, Verbraucher und Landwirte rücken wieder näher zusammen. Der Schwerpunkt des Vortrags an diesem Abend liegt auf dem Thema „Familienhühner“, die das Sortiment der SoLawi seit kurzem erweitern. Anstatt einzelne Eier zu kaufen, übernimmt der Verbraucher die Patenschaft für ein Huhn, sein „Familienhuhn“. Siegbert Gerster informiert über die Möglichkeiten zur Teilnahme an dem Projekt und beantwortet Fragen zum Thema. Alle Interessierte sind herzlich willkommen.  

Mai 2017: Bird and breakfast , die zweite

Trotz des nasskalten Wetters fanden sich einige Interessierte an der Heinrichsburg in Eberhardzell ein um von Martin Rösler von NABU Biberach durch die morgendliche Flur geführt zu werden. Allerlei wissenswertes über die heimische Vögel wurde vermitteln. Insbesondere ging es auch darum Vögel an ihrem Verhalten und an ihrer Stimmen, bzw. ihrem Gesang zu erkennen. Ein Wissen das in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich ist.

April 2017 Frühlingserwachen-auch kulinarisch

Foto: NABU / N. Jüngling
Foto: NABU / N. Jüngling

Trotz kühler Temperaturen fanden sich am Sonntag, 23. April, gut 30 Teilnehmer zur Führung „Frühlingserwachen“ an der Burrengaststätte ein. Bei dem zweistündigen Spaziergang gab es einiges zu entdecken: Buschwindröschen, Scharbockskraut, Kleines Immergrün, Milzkraut und Waldprimel als typische Frühblüher. Außerdem jede Menge schmackhafter Wildkräuter, die unseren Speiseplan bereichern und den Stoffwechsel in Schwung bringen können, wie Labkraut, Kohlkratzdistel, Brennnessel, Giersch und Mädesüß. Bei den Vögeln ließen Buchfink, Sommergoldhähnchen, Zaunkönig, Rotkehlchen, Zaunkönig, Ringeltaube und einige Arten mehr ihre Gesänge ertönen. Schmetterlinge und andere Insekten ließen sich an diesem Morgen leider nicht blicken, ihnen war es dann vielleicht doch zu kalt. Die Teilnehmer konnten sich hinterher in der Burrengaststätte bei einem tollen Frühstück aufwärmen, bei dem speziell zur Führung verschiedene Speisen mit Wildkräutern angeboten wurden, wie Blüten- und Bärlauchbutter, Schokolade mit Lärchennadeln oder Wildkräuterkuchen. Anhand der liebevollen Wildkräuter-Dekoration konnten die bei der Führung gezeigten Pflanzenarten nochmal genau in Augenschein genommen werden.