Neu 2019: webcam im Dohlenbrutkasten auf dem Kirchturm der Martinskirche!

Ab sofort haben sie die Möglichkeit über den Reiter oben rechts "Dohlen" einen Blick in einen der Dohlenkästen auf dem Kirchturm am Biberacher Marktplatz zu werfen.

Wir hoffen, dass es in diesem Nistkasten in diesem Jahr auch zu Nachwuchs zu entdecken gibt.

Vielen Dank an die Stadt Biberach, die die webcam betreibt und die Kirchengemeinde St. Martin, dass der "Lebensraum Kirchturm" live gezeigt werden kann.

Programm Frühjahr/Sommer 2019

Das Programm Frühjahr/Sommer 2019 steht hier bald zum download bereit.

Bitte haben sie noch ein wenig Geduld.

  download

Willkommen beim NABU Biberach

Mach mit!
Mach mit!

 

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.

Erfahren Sie mehr über uns, oder machen sie mit!

16. Februar 2019: Wasservogelexkursion

Foto: NABU/www.green-lens.de/S. Pfützke
Foto: NABU/www.green-lens.de/S. Pfützke

Datum: Samstag, 16. Februar 2019

Zeit: 13 Uhr
Leitung: Bernd Raunecker
Dauer: ca. 4 Stunden
Treffpunkt: Parkplatz Landratsamt Biberach
Geplantes Ziel ist der Öpfinger Stausee und die Do-naustauseen bei Donaurieden.
Hinweis: Bitte der Witterung entsprechende Kleidung, Vesper und (wenn möglich) Fernglas oder noch besser Spektiv mitnehmen. Wir werden Fahrgemeinschaften bilden und gemeinsam zu den Stauseen fahren.

Stunde der Wintervögel 2019

Copyright: NABU
Copyright: NABU

Allen fleißigen Vogelbeobachtern ein herzliches Danke schön!

Die Ergebnisse der diesjährigen Stunde der Wintervögle finden sie hier:

SdW 2019

Jahreshauptversammlung März 2019

 Ort und Zeit werden noch bekannt gegeben.

Januar 2019: Naturentdecker-Überleben im Winter

Foto: NABU/Thomas Hinsche
Foto: NABU/Thomas Hinsche

 

 

Im Burrenwald machen wir uns auf die Suche nach Tierspuren und erforschen, wie unsere Waldtiere den Winter überstehen. wr bleibt und wer reist in den Süden? Wer zieht sich warm an und wer wird starr vor Kälte? Dies und vieles mehr wollen wir mit Spielen und Aktionen herausfinden.

November 2018: Naturentdecker zum Thema Rehe/Hirsche/Waldtiere

Foto: NABU / Agathe Urlaub
Foto: NABU / Agathe Urlaub
Das Thema der Veranstaltung ist Rehe/Hirsche/Waldtiere. 
Wir werden mit den Kindern zum Dammwild-Gehege laufen. Dort schauen wir uns die Tiere genau an und überlegen zusammen, wie sich Rehe, Hirsche und Dammwild eigentlich unterscheiden. Dann laufen wir zum nahe gelegenen Wald und machen noch ein paar Spiele zum Thema Waldtiere. Kinder bitte mit wetterfester Kleidung ausstatten und ggfs. ein Getränk mitgeben. 

November 2018 : Waldspaziergang im Herbstwald

Foto: NABU V. Schloßbauer
Foto: NABU V. Schloßbauer

Passend zum Thema Herbst begann es am Sonntagmorgen zu regnen. Dies schreckte die ca fünfzehn Teilnehmer der Exkursion aber nicht ab und mit festen Schuhen und Regenjacke machte man sich auf in den Wald. Durch einen naturnahen Laubwald ging es bergauf in Richtung Mettenberg. Unterwegs erklärte Vera Schloßbauer vom NABU Biberach die Unterschiede verschiedener Schutzgebietsbezeichnungen und zeigte anschaulich die Besonderheiten der Katzenhalde.

Dieses kleine Waldstück zwischen Biberach und Warthausen ist Teil des FFH-Schutzgebiets "Wälder bei Biberach" das aus 17 kleinen Teilbereichen besteht. Der Verlauf des geplanten B30 Aufstiegs war genauso ein Thema wie der immer rascher voranschreitende Flächenverbrauch für Bauprojekte in und um Biberach. Im Mittelpunkt der Führung standen aber die herbstlichen Bäume wie Hainbuche, Ahorn und Rotbuche welche im Verlauf der Wanderung dann doch noch in der Sonne leuchteten.

Oktober2018: Führung im Wettenberger Ried

Foto: NABU / N. Jüngling
Foto: NABU / N. Jüngling

Im Wettenberger Ried auf dem Hochgeländ gibt es noch Rest von Hochmoor. Um es zu schützen wurde vor einigen Jahren eine Wiedervernässung be-gonnen. Bei herrlichem Sonnenschein führte der Initiator der Maßnahme und frühere Förster Albrecht Moser die mehr als 30 Teilnehmer durch das Naturschutzgebiet. Seine Begeisterung für dieses Kleinod ging schnell auf die Teilnehmer über. Die Auswirkungen der Wiedervernässung und Entwicklung des Moores über die letzten Jahre erklärte Albrecht Moser mit viel Engagement und Herzblut.

Oktober 2018: Naturentdecker- Herbst

Foto: NABU / N. Jüngling
Foto: NABU / N. Jüngling

 

Wir starten mit einen Spaziergang durch den Wald. Dabei wollen wir allerlei Naturmaterialien sammeln, wie Kastanien, Eicheln, Bucheckern oder verschiedene Zapfen. Anschließend wollen wir damit Naturspiele spielen und Naturobjekte basteln – Windlichter, Ketten oder Mobiles können entstehen.

Schwalbenfreundliche Häuser ausgezeichnet

Mit dem Ausklingen des Sommers haben sich Tausende Rauch- und Mehlschwalben auf den weiten Weg in ihre Winterquartiere jenseits der Sahara aufgemacht. Die Probleme allerdings sind hiergeblieben. Denn die einst allgegenwärtigen und gern gesehenen Sommerboten sind stark unter Druck geraten. Beide Arten stehen inzwischen auf der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands.

 

Schwalbenfreundliche Häuser gesucht – und gefunden

 

 

Nach einer ersten Aktion im Jahr 2014 war diesen Sommer die Bevölkerung erneut aufgerufen, Schwalbennester an und in ihren Gebäuden zu melden. „Die Resonanz war leider nicht so groß, wie wir gehofft hatten“, berichtet Jüngling. „Aber es haben sich dennoch einige Leute gemeldet, die Schwalbennester dulden oder sich sogar über die Anwesenheit der gefiederten Glücksboten freuen. So wurden Wolfgang Schmid aus Warthausen, Iris Eisenmann und Wolfram Krum aus Birkenhard und die Firma Werbestark in Winterreute mit der Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“ ausgezeichnet. Die Plakette ist eine kleine Wertschätzung des NABU gegenüber denjenigen, die Schwalben am Haus dulden und soll weitere Leute ermuntern, den Schwalben ebenfalls ein Zuhause zu bieten.

 

Zerstörte Nester und fehlende Insekten

 

Bedingt durch die gute Witterung hatten die Schwalben in diesem Jahr im gesamten Landkreis überwiegend guten Bruterfolg. Dies darf jedoch nicht über die aktuellen Probleme hinwegtäuschen. Hauptgründe für den starken Rückgang der Schwalben sind ein schwindendes Nahrungsangebot aufgrund des Insektensterbens sowie fehlende Nistmöglichkeiten. Immer wieder werden bei Haussanierungen illegal Nester von Mehlschwalben zerstört. Zudem fehlt es den Vögeln vielerorts an Lehmpfützen, in denen sie das Baumaterial für die kunstvollen Nester sammeln können. Da Schwalben hauptsächlich Fluginsekten erbeuten, brauchen sie eine gesunde und damit insektenreiche Umwelt. „In Gärten und Parks vergrößern bereits kleine Flächen mit Blumen statt Rasen oder Steine das Nahrungsangebot enorm“, sagt Jüngling.

Hilfe durch Kunstnester

 Für den Schutz der Schwaben braucht es meist nur kleine Maßnahmen in den Dörfern und Städten – und den guten Willen der Haus- und Grundstücksbesitzer. Gut bewährt für Mehlschwalben haben sich künstliche Nester, die unter Dachvorsprüngen angebracht werden sowie das anbringen von Kotbrettern gegen verschmutzte Fassaden.

„Auch in den nächsten Jahren wollen wir Meldungen über Schwalbenbruten sammeln und schwalbenfreundliche Häuser auszeichnen“, sagt Jüngling. „Daneben setzen wir uns stark für eine insektenfreundliche Gestaltung von Gärten und kommunalen Grünflächen ein, um dem Insektensterben entgegen zu wirken und eine Nahrungsbasis für unsere Schwalben sowie viele andere Vogelarten zu schaffen“.

Der NABU Biberach gibt Kunstnester für Mehlschwalben kostengünstig ab und berät bei Fragen zur Anbringung. Interessenten für Nester oder die Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“ können sich bei nicole.juengling@nabu-bc.de melden.

Oktober: Vogelzug beobachten auf dem Gigelberg

Foto: NABU / K. Karkow
Foto: NABU / K. Karkow

Nach vielen Tagen mit Nebel war am 6. Oktober schon am frühen Morgen der Himmel klar – gute Voraussetzungen für Vogelzug-Beobachtungen. Da sich nur wenige Interessenten eingefunden hatten, konnte Martin Rösler mit diesen sogar auf die Plattform des Gigeltumes steigen und von dort mit bester Aussicht nach Zugvögeln Ausschau halten. „Anfang Oktober ist die beste Zeit, eine Vorstellung vom Vogelzug zu bekommen, denn da sind vor allem Buchfinken und Ringeltauben in kleineren und größeren Trupps unterwegs. Daher ruft der NABU jedes Jahr um diese Zeit zur Vogelbeobachtung auf.“ Und es hat sich gelohnt : regelmäßig konnten kleinere und größere Trupps von Buchfinken identifiziert werden, die an der Kante des Risstales entlang nach Süden unterwegs waren. „Tagziehende Vögel wie Buchfinken orientieren sich gerne am Gelände, daher wirkt das Risstal wie eine Leitplanke, das kann man von hier oben aus besonders gut erkennen“, erklärte Martin Rösler. Im Laufe der Beobachtungszeit konnten so gut 300 Buchfinken gezählt werden. Ringeltauben ziehen höher, auch von diesen Vögeln konnte ein großer Trupp beobachtet werden. Daneben gab es interessante Informationen zum Vogelzug: welche Arten ziehen bei Tag, welche bei Nacht, welche sind als Segelflieger auf Thermik angewiesen, wo ist ihr Ziel, welche Probleme bringt ein Zug ins mittlere und südliche Afrika mit sich. Antworten auf diese Fragen und vieles mehr rund um den Vogelzug finden sie hier