Programm Herbst/Winter 2019

Das Programm Frühjahr/Sommer 2019 steht hier zum download bereit. Ab Ende September finden sie hier dann das neue Programm für den Winter.

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Willkommen beim NABU Biberach

Mach mit!
Mach mit!

 

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.

Erfahren Sie mehr über uns, oder machen sie mit!

Wir wünschen allen schöne Ferien. Der NABU Biberach wird die Sommerpause wieder nutzen, ein abwechslungsreiches Programm für das Winterhalbjahr zu erstellen. Wie gewohnt, finden sie rechtzeitig hier ab September wieder die nächsten Veranstaltungen sowie das Programm zum download.

Gerne können sie sich natürlich auch in den Ferien über unser Kontaktformular an uns wenden.

 

Ihr NABU Biberach/Riss

10. August "Die Wiese" Open Air Kino

In den Sommerferien gibt es bei unseren Nachbarn im Landkreis Ravensburg eine tolle Veranstaltung.

Großes Open-Air – Kino in Bad Wurzach 

im Rahmen der Aktion „Blühender Landkreis 2019“

Im April 2019 ist des neueste Werk des international renommierten und mehrfach preisgekrönten Naturfilmers Jan Haft erschienen. In „DIE WIESE – EIN PARADIES NEBENAN“ widmet er sich den vielfach unbemerkt in höchste Gefahr geratenen Biodiversitäts-Hotspots der artenreichen Blumenwiesen. Am Samstag, 10. August ab 17 Uhr gibt es ein Umfangreiches Programm um das open Air Kino. Der regisseur des Filmns, Jan Haft wird ebenfalls anwesend sein. Das Naturschutzzentrum und der NABU sind mit Informationsständen vertreten.

Das Programm finden sie hier: Open Air Kino Bad Wurzach

 

 

9. September Monatstreffen

Ort: Schillerhäuschen auf dem Gigelberg

Uhrzeit: 20 Uhr

Alle Aktiven und Interessierten sind herzlich eingeladen. Wir werden das Programm für das Winterhalbjahr fertig machen.

14. September: Holzschnitzen für Kinder

Foto: Jürgen eggers
Foto: Jürgen eggers

Datum: Samstag, 14. September

Uhrzeit: 10 Uhr

Anmeldung und Infos bei Nicole Jüngling unter 07351-1801876 oder nicole.juengling@nabu-bc.de

Leitung: Klaus Veeser
Ort: Gasthaus Burren ( an der Strasse Richtung Riedlingen)
Dauer: ca. 3 Stunden
Für Kinder ab 12 Jahren oder ab 8 Jahren in Beglei-tung eines Erwachsenen
Bitte Schnitzmesser mitbringen

Juni 2019: Exkursion "Lebensräume am Jordanberg"

Foto: NABU / M. Groh
Foto: NABU / M. Groh

Unter der Leitung von Vera Schloßbauer und Markus Ludwig vom NABU Biberach machten sich mehr als 25 Teilnehmer auf zu einem einem Spaziergang am Jordanberg. Gemeinsam  erkundeten sie die heimische Natur in verschiedenen Lebens-räumen. Unsere Landschaft in und um Biberach wurde geprägt durch die Risseiszeit. So finden sich neben Flusstälern mit fruchtbarem landwirtschaftlich genutzten Böden auch etliche kleinere Waldgebiete an den Hängen der eiszeitlichen Moränen-halden. Von der Streuobstwiese über Äcker und Wiesen ging es in den Wald. Sogar der Lebensraum "begrüntes Dach" war heir zu finden. Die Teilnehmer erfuhren allerlei Interessantes über Neophyten und heimische Pflanzen, ökologische Bedeutung der Landwirtschaft und Waldwirtschaft.

Mai 2019: Kräuterfest in Ochsenhausen

Foto: NABU/Sebastian Hennigs
Foto: NABU/Sebastian Hennigs


Kräutermarkt


Der NABU bot einen Informationsstand zu naturnahem gärtnern und insektenfreundlichen Gärten sowie Aktionen für Kinder an.

Mai 2019: Abends in den Brunnadern

Foto: NABU/Vera Schloßbauer
Foto: NABU/Vera Schloßbauer

Über 40 Interssierte hatten sich eingefunden zur Exkursion in den „Biberacher Urwald“. Martin Rösler berichtete zunächst über die Geschichte dieses Gebiets: schon in einer Merian-Darstellung von Biberach aus dem Jahre 1643 wird das Gebiet als von „schwarzen Bach“ durchflossene sumpfige Wiese beschrieben. Ab 1960 wurde das Gebiet zur Biberacher Mülldeponie, das Gelände wurde Haus- und Gewerbemüll, Bauaushub und Klärschlamm aufgefüllt und damit teilweise trockengelegt. Heute befindet sich dort ein Gewerbegebiet mit Autohäusern und Supermarkt. Ein kleiner Rest zwischen Bahnlinie und Waldseer Straße blieb der Natur weitgehend überlassen und war Ziel der Exkursion. Diese führte zunächst ins Biberrevier, wo man auch sehen konnte, wie durch in den Biberdamm eingebaute Rohre verhindert, dass der Wasserspiegel zu hoch angestaut wird. Auf schmalem Pfad ging es dann am schwarzen Bach entlang durch das wasserreiche Gebiet. Neben weiteren Biberspuren gab es die für diese Standorte typischen Pflanzen und Gehölze zu sehen, die Mönchsgrasmücke flötete dazu.

Mai 2019: Naturgenuss-Wildkräuterküche aktiv erleben

Foto: NABU/Sebastian Hennigs
Foto: NABU/Sebastian Hennigs

 

Die Natur erwacht zum Leben, und mit ihr die Wildkräuter. Gesunde Fitmacher, die nicht nur schmackhaft sind, sondern unsere Ernährung mit wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen berei-chern. Gemeinsam wollen wir einen Wildkräu-terspaziergang machen, bei dem die Teilnehmer Wissenswertes über die Verwendung der Pflanzen in der Küche und Hausapotheke erfahren.
Anschließend bereiten wir an der Burrengaststätte Leckereien mit Wildkräutern zu, die natürlich gleich probiert werden können.

Mai 2019 Ornithologische Führung zum Plessenteich bei Neu-Ulm

Foto: NABU/Christoph Bosch
Foto: NABU/Christoph Bosch

Der Plessenteich bei Neu-Ulm - ein renaturierter Baggersee - ist ein ornithologisches Juwel. Es brüten hier unter anderem Kiebitze, Flussregenpfeifer und Flussseeschwalben. Mit etwas Glück kann man Eisvögel beim Fischen beobachten. Bitte Fernglas oder (und) Spektiv mitbringen.

Mai 2019 Stunde der Gartenvögel

Allen Teilnehmern herzliche Dank für das große Interesse an unserer Aktion. Über 76.000 Vogelfreundinnen und Vogelfreunde haben bei der „Stunde der Gartenvögel“ mitgezählt. Die Rekord-Beteiligung zeigt, dass Vögel begeistern und das Thema Artenschutz bewegt. Die Menschen sind aufgerüttelt und wollen, dass endlich mehr getan wird, um das verheerende Artensterben zu stoppen.

Alle Ergebnisse und weitere Infos finden sie hier


Mai 2019: Führung auf dem Naturkundepfad

Joachim Bayer führt durch die Kebensräume Ratzengraben und Gigelberg und erläutert dabei allerlei Spannedes zur Tier-und Pflanzenwelt. Am Ende der Führung ist auf dem Gigelberg noch ein Blick durchs Spektiv auf das Storchennest möglich. Wer möchte, kann die Aktiven der NABU Gruppe Biberach auch beim anschließenden Monatstreff kennen lernen. Vielleicht haben sie ja Lust, auuch beim NABU Biberach aktiv zu werden?

April 2019: Bird and breakfast teil 2 im Burrenwald

Foto: Rita Priemer
Foto: Rita Priemer

Trotz des kühlen Wetters fanden sich mehr als zwanzig Interessierte am Burren-Gasthaus ein, um dem morgendlichen Vogelkonzert zu lauschen. Offenbar war es selbst den Tieren zu kalt am heutigen Morgen. Selbst an den sicher geglaubten Standorten von Wintergoldhähnchen und Zaunkönig waren die Vögel nur zaghaft zu hören. Die Teilnehmer kamen aber dennoch in den Genuss den Unterschied von Sommer- und Wintergoldhähnchen zu hören sowie verschiedene Meisenarten zu unterscheiden. Kleiber und Rotkehlchen zeigten sich in unmittelbarer Nähe , so dass die Tiere nicht nur zu hören sondern auch zu sehen waren. Nach knapp zwei Stunden wärmten sie die Teilnehmer bei heißem Tee und Kaffee und einem leckeren Frühstück im Gasthaus auf.

April 2019: Krötenwanderung am Käppelesplatz

Nachdem in den vergangenen zwei Jahren viele Kröten und Frösche auf Ihrer Wanderung am Käppelesplatz überfahren wurden, hat nun das Landratsamt Biberach auf Vorschlag des NABU einen Krötenschutzzaun installiert. Dank vieler fleißiger Helfer konten mehr als 900 Kröten, Frösche und Molche sicher zu ihren Laichgewässern nahe der Nordwestumfahrung gebracht werden. Inzwischen ist die Rückwanderung fast beendet.

Zum Abschluß der Aktion wird es als Dank für alle Helfer eine kostenlose NABU Führung mit anschließendem Vesper geben.

Artikel Schwäbische Zeitung 26. April

 

April 2019: Naturentdecker

April 2019: Bird and Breakfast Teil 1

Grünspecht
Foto: NABU / Marc Scharping

Mehr als 35 Interessierte aus dem näheren und weiteren Umkreis von Ummendorf standen am Sonntag, 07.04 in aller Frühe um 7.00 Uhr zur Vogelstimmenwanderung Bird Breakfast mit Rainer Kühnle bereit. Alle Altersgruppen waren danbei. Die beiden Storchenpaare auf dem Schlossdach waren als erstes zu hören und sehen. Ein neues Paar hat am Donnerstag begonnen auf dem (warmen) Kamin seinen Horst zu bauen. Das „alte“ Ummendorfer Paar hat das Brutgeschäft schon aufgenommen.

 

Beobachten und hören ließen sich umterwegs auch Dohlen, Sperling, Singdrossel, Buchfink, Grünfink. Die Türkentaube, erkennbar an ihrer halbmondförmigen Nackenzeichnung, war weithin zu hören und immer wieder zu sehen. Auch die Amsel mit ihren „tixenden“ Lauten für Gefahr, stimmte immer wieder mit ein. Weiter ging es in Richtung neuer Friedhof. Star, Kohlmeise und Blaumeise ließen hier nicht lange auf sich warten. Weiter oben am Friedhof gesellten sich noch der Weidenlaubsänger oder auch ZilpZalp genannt mit seinem typischen Namensruf, immer wieder der Buchfink und die Mönchsgrasmücke dazu. Verabschiedet wurde die Gruppe dann vom Rotkehlchen, das sich dazu gut sichtbar in Position gesetzt hat. Nach den Birds ging es etwas durchgefroren zum Aufwärmen und Stärken mit dem Breakfast in die Bäckerei Zoll.

März Filmvorführung: Birds and People-Ganz verrückt auf Vögel

 Ein Film von Hans-Jürgen Zimmermann

Der Film ist eine Entdeckungsreise zu Menschen, die sich beruflich, ehrenamtlich oder privat mit Deutschlands wilden Vögeln beschäftigen. Die Zuschauer sahen amüsante, spannende und kuriose Geschichten von Menschen und "ihren" Vögeln. Anschließend gab es noch ein gemütliches Beisammensein in der Vereinsgaststätte.

März 2019 "Zu Besuch im Biberrevier"

Foto: NABU / N. Jüngling
Foto: NABU / N. Jüngling

Trotz des ungemütlichen Wetters fanden sich etliche Interessenten im Wolfental ein, die Spuren des Bibers zu erkunden. Franz Spannekrebs erklärte anschaulich die Lebensweise des Bibers und seine Bauwerke. Im Wolfental findet er Biber hervorragende Lebensbedingungen, wie die Bilder anschaulich zeigen.

März 2019

 

 

Programm

 

 

Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Martin Rösler

 

 

Berichte aus der Vorstandschaft und der Kassenprüfer

 

 

Jahresrückblick 2018 in Bildern

 

 

Ausblick 2019: Programm und weitere Aktivitäten

 

 

Ergebnisse der Stunde der Wintervögel 2018

 

 

Diskussion zu aktuellen Themen

 

 

anschließend gemütliches Beisammensein

 

 

Über Ihr Kommen freuen wir uns sehr.

 

 

 

Februar 2019: Naturentdecker

Foto: NABU / Tanja Kasten
Foto: NABU / Tanja Kasten

Dei Naturentdecker Kindergruppe war im Februar auf den Spuren des Bibers in Biberach.

Nicole Jüngling und Tanja Kasten erklärten den Kindern die Lebensweise der Tiere und es gab viele Spuren der tollen Tiere zu entdecken. Es wurde genagt und gebaut und viel zu schnell war der Nachmittag vorbei.

Februar 2019: Vortrag "Willkommen Wolf"

Foto: Steffen Zibolsky
Foto: Steffen Zibolsky

 

„Willkommen Wolf“: Gekommen um zu bleiben!

Eine Veranstaltung des NABU Riedlingen

 

 

 

 

Frau Andrea Schumacher, Wolfsbotschafterin des NABU, informierte mit einer interessanten PowerPoint Präsentation uns über den Wolf. Einen Bericht über die Veranstaltung finden sie hier:

Artikel Schwäbische Zeitung

 

 

16. Februar 2019: Wasservogelexkursion

Foto: NABU/www.green-lens.de/S. Pfützke
Foto: NABU/www.green-lens.de/S. Pfützke

Nicht nur aus Biberach, sondern von weither nämlich aus Stuttgart und aus dem Allgäu hatten sich Interessenten gefunden, um auf einer Exkursion des NABU unter der fachkundigen Leitung von Bernd Raunecker am Öpfinger Stausee und an der Donau bei Erbach Wasservögel zu beobachten.

Bei traumhaft schönem Wetter waren große Mengen verschiedener Wasservogelarten zu sehen, die dort den Winter verbringen oder auf der Durchreise zu ihren Brutgebieten im Norden hier Rast machen.

Bernd Raunecker erklärte die Unterschiede zwischen den beiden Entengruppen Schwimmenten und Tauchenten : Schwimmenten wie die häufige Stockente oder die Spießente, die nur auf dem Durchzug bei uns zu beobachten ist, müssten besser „Gründelenten“ heißen, sie halten sich an das bekannte Motto „Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen in die Höh“. Bei der Schellente, einer Tauchente, konnte man mit der Stoppuhr kontrollieren, wie lange ein Tauchgang dauerte. Besonders eindrucksvoll war die Beobachtung eines balzenden Haubentaucherpaares, das verschiedene Balzfiguren, unter anderem den „Pinguintanz“ zeigte. Spannend war es auch, zwischen hunderten von Graugänsen einige Blessgänse zu entdecken. Hoch zufrieden machten sich die Teilnehmer am späten Nachmittag wieder auf den Heimweg.

Hier die Liste der gesichteten Arten: Graugans, Blessgans, Rostgans, Weißwangengans, Stockente, Schnatterente, Spießente, Pfeifente, Krickente,Reiherente, Tafelente, Schellente,Gänsesäger, Haubentaucher, Zwergtaucher

Stunde der Wintervögel 2019

Copyright: NABU
Copyright: NABU

Allen fleißigen Vogelbeobachtern ein herzliches Danke schön!

Die Ergebnisse der diesjährigen Stunde der Wintervögle finden sie hier:

SdW 2019

Januar 2019: Naturentdecker-Überleben im Winter

Foto: NABU/Thomas Hinsche
Foto: NABU/Thomas Hinsche

 

 

Im Burrenwald machen wir uns auf die Suche nach Tierspuren und erforschen, wie unsere Waldtiere den Winter überstehen. wr bleibt und wer reist in den Süden? Wer zieht sich warm an und wer wird starr vor Kälte? Dies und vieles mehr wollen wir mit Spielen und Aktionen herausfinden.

November 2018: Naturentdecker zum Thema Rehe/Hirsche/Waldtiere

Foto: NABU / Agathe Urlaub
Foto: NABU / Agathe Urlaub
Das Thema der Veranstaltung ist Rehe/Hirsche/Waldtiere. 
Wir werden mit den Kindern zum Dammwild-Gehege laufen. Dort schauen wir uns die Tiere genau an und überlegen zusammen, wie sich Rehe, Hirsche und Dammwild eigentlich unterscheiden. Dann laufen wir zum nahe gelegenen Wald und machen noch ein paar Spiele zum Thema Waldtiere. Kinder bitte mit wetterfester Kleidung ausstatten und ggfs. ein Getränk mitgeben. 

November 2018 : Waldspaziergang im Herbstwald

Foto: NABU V. Schloßbauer
Foto: NABU V. Schloßbauer

Passend zum Thema Herbst begann es am Sonntagmorgen zu regnen. Dies schreckte die ca fünfzehn Teilnehmer der Exkursion aber nicht ab und mit festen Schuhen und Regenjacke machte man sich auf in den Wald. Durch einen naturnahen Laubwald ging es bergauf in Richtung Mettenberg. Unterwegs erklärte Vera Schloßbauer vom NABU Biberach die Unterschiede verschiedener Schutzgebietsbezeichnungen und zeigte anschaulich die Besonderheiten der Katzenhalde.

Dieses kleine Waldstück zwischen Biberach und Warthausen ist Teil des FFH-Schutzgebiets "Wälder bei Biberach" das aus 17 kleinen Teilbereichen besteht. Der Verlauf des geplanten B30 Aufstiegs war genauso ein Thema wie der immer rascher voranschreitende Flächenverbrauch für Bauprojekte in und um Biberach. Im Mittelpunkt der Führung standen aber die herbstlichen Bäume wie Hainbuche, Ahorn und Rotbuche welche im Verlauf der Wanderung dann doch noch in der Sonne leuchteten.

Oktober2018: Führung im Wettenberger Ried

Foto: NABU / N. Jüngling
Foto: NABU / N. Jüngling

Im Wettenberger Ried auf dem Hochgeländ gibt es noch Rest von Hochmoor. Um es zu schützen wurde vor einigen Jahren eine Wiedervernässung be-gonnen. Bei herrlichem Sonnenschein führte der Initiator der Maßnahme und frühere Förster Albrecht Moser die mehr als 30 Teilnehmer durch das Naturschutzgebiet. Seine Begeisterung für dieses Kleinod ging schnell auf die Teilnehmer über. Die Auswirkungen der Wiedervernässung und Entwicklung des Moores über die letzten Jahre erklärte Albrecht Moser mit viel Engagement und Herzblut.

Oktober 2018: Naturentdecker- Herbst

Foto: NABU / N. Jüngling
Foto: NABU / N. Jüngling

 

Wir starten mit einen Spaziergang durch den Wald. Dabei wollen wir allerlei Naturmaterialien sammeln, wie Kastanien, Eicheln, Bucheckern oder verschiedene Zapfen. Anschließend wollen wir damit Naturspiele spielen und Naturobjekte basteln – Windlichter, Ketten oder Mobiles können entstehen.

Schwalbenfreundliche Häuser ausgezeichnet

Mit dem Ausklingen des Sommers haben sich Tausende Rauch- und Mehlschwalben auf den weiten Weg in ihre Winterquartiere jenseits der Sahara aufgemacht. Die Probleme allerdings sind hiergeblieben. Denn die einst allgegenwärtigen und gern gesehenen Sommerboten sind stark unter Druck geraten. Beide Arten stehen inzwischen auf der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands.

 

Schwalbenfreundliche Häuser gesucht – und gefunden

 

 

Nach einer ersten Aktion im Jahr 2014 war diesen Sommer die Bevölkerung erneut aufgerufen, Schwalbennester an und in ihren Gebäuden zu melden. „Die Resonanz war leider nicht so groß, wie wir gehofft hatten“, berichtet Jüngling. „Aber es haben sich dennoch einige Leute gemeldet, die Schwalbennester dulden oder sich sogar über die Anwesenheit der gefiederten Glücksboten freuen. So wurden Wolfgang Schmid aus Warthausen, Iris Eisenmann und Wolfram Krum aus Birkenhard und die Firma Werbestark in Winterreute mit der Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“ ausgezeichnet. Die Plakette ist eine kleine Wertschätzung des NABU gegenüber denjenigen, die Schwalben am Haus dulden und soll weitere Leute ermuntern, den Schwalben ebenfalls ein Zuhause zu bieten.

 

Zerstörte Nester und fehlende Insekten

 

Bedingt durch die gute Witterung hatten die Schwalben in diesem Jahr im gesamten Landkreis überwiegend guten Bruterfolg. Dies darf jedoch nicht über die aktuellen Probleme hinwegtäuschen. Hauptgründe für den starken Rückgang der Schwalben sind ein schwindendes Nahrungsangebot aufgrund des Insektensterbens sowie fehlende Nistmöglichkeiten. Immer wieder werden bei Haussanierungen illegal Nester von Mehlschwalben zerstört. Zudem fehlt es den Vögeln vielerorts an Lehmpfützen, in denen sie das Baumaterial für die kunstvollen Nester sammeln können. Da Schwalben hauptsächlich Fluginsekten erbeuten, brauchen sie eine gesunde und damit insektenreiche Umwelt. „In Gärten und Parks vergrößern bereits kleine Flächen mit Blumen statt Rasen oder Steine das Nahrungsangebot enorm“, sagt Jüngling.

Hilfe durch Kunstnester

 Für den Schutz der Schwaben braucht es meist nur kleine Maßnahmen in den Dörfern und Städten – und den guten Willen der Haus- und Grundstücksbesitzer. Gut bewährt für Mehlschwalben haben sich künstliche Nester, die unter Dachvorsprüngen angebracht werden sowie das anbringen von Kotbrettern gegen verschmutzte Fassaden.

„Auch in den nächsten Jahren wollen wir Meldungen über Schwalbenbruten sammeln und schwalbenfreundliche Häuser auszeichnen“, sagt Jüngling. „Daneben setzen wir uns stark für eine insektenfreundliche Gestaltung von Gärten und kommunalen Grünflächen ein, um dem Insektensterben entgegen zu wirken und eine Nahrungsbasis für unsere Schwalben sowie viele andere Vogelarten zu schaffen“.

Der NABU Biberach gibt Kunstnester für Mehlschwalben kostengünstig ab und berät bei Fragen zur Anbringung. Interessenten für Nester oder die Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“ können sich bei nicole.juengling@nabu-bc.de melden.

Oktober: Vogelzug beobachten auf dem Gigelberg

Foto: NABU / K. Karkow
Foto: NABU / K. Karkow

Nach vielen Tagen mit Nebel war am 6. Oktober schon am frühen Morgen der Himmel klar – gute Voraussetzungen für Vogelzug-Beobachtungen. Da sich nur wenige Interessenten eingefunden hatten, konnte Martin Rösler mit diesen sogar auf die Plattform des Gigeltumes steigen und von dort mit bester Aussicht nach Zugvögeln Ausschau halten. „Anfang Oktober ist die beste Zeit, eine Vorstellung vom Vogelzug zu bekommen, denn da sind vor allem Buchfinken und Ringeltauben in kleineren und größeren Trupps unterwegs. Daher ruft der NABU jedes Jahr um diese Zeit zur Vogelbeobachtung auf.“ Und es hat sich gelohnt : regelmäßig konnten kleinere und größere Trupps von Buchfinken identifiziert werden, die an der Kante des Risstales entlang nach Süden unterwegs waren. „Tagziehende Vögel wie Buchfinken orientieren sich gerne am Gelände, daher wirkt das Risstal wie eine Leitplanke, das kann man von hier oben aus besonders gut erkennen“, erklärte Martin Rösler. Im Laufe der Beobachtungszeit konnten so gut 300 Buchfinken gezählt werden. Ringeltauben ziehen höher, auch von diesen Vögeln konnte ein großer Trupp beobachtet werden. Daneben gab es interessante Informationen zum Vogelzug: welche Arten ziehen bei Tag, welche bei Nacht, welche sind als Segelflieger auf Thermik angewiesen, wo ist ihr Ziel, welche Probleme bringt ein Zug ins mittlere und südliche Afrika mit sich. Antworten auf diese Fragen und vieles mehr rund um den Vogelzug finden sie hier